24 Mär
ERSTE mit starker Leistung im letzten Heimspiel
Vergangenen Sonntag stand bereits das letzte „Heimspiel“ in der Wittelsbacher Halle auf dem Programm.

31 Mär
TSV Ottobeuren - Eichenauer SV 44:16
Am vergangenen Samstag stand das letzte Saisonspiel für die Eichenauer ERSTE auf dem Programm.
Zum Abschluss bekam es die Starzelbach-Crew mit dem Tabellenprimus vom TSV Ottobeuren zu tun. Im letzten Spiel der Hinrunde, das zugleich das letzte Spiel der Starzelbach-Crew im heimischen Budrio-Tempel bedeutete, begann das Unheil, das mitentscheidend für den Verlauf der Rückrunde sein sollte. Denn neben dem Zwangsumzug galt es eine weitere Hiobsbotschaft zu verkraften. Zwar war man im besagten Hinspiel über lange Zeit tonangebend und hätte mit ein bisschen mehr Spielglück sogar einen Sieg gegen den bereits damaligen Tabellenführer einfahren können. Doch das mangelnde Spielglück nahm seinen Lauf und gipfelte in der Verletzung von Topspieler Manuel Riemschneider, der bis zu diesem Zeitpunkt der souveräne Anführer der Torschützenliste war und auf besten Weg die magische 200-Toremarke in der Saison zu knacken. Dass diese Verletzung allein den weiteren Saisonverlauf massiv beeinflussen würde, dürfte allen Beteiligten und selbst den kühnsten Optimisten klar gewesen sein. Da es zudem eine Liste an Verletzten oder aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung stehenden Spielern zu beklagen gab, stand man in der Rückrunde vor einer wahren Herkulesaufgabe, die ihren personellen negativen Höhepunkt im letzten Saisonspiel fand. Mit nur sieben Feldspielern, darunter vier Außen und drei Rückraumspielern, ohne gelernten Kreisspieler war man gezwungen dem favorisierten TSV Paroli bieten zu müssen. Dass der TSV auf keinen Fall auf die Handbremse drücken würde, war auch bereits eine Woche vor dem Spiel klar. Denn mindestens einen Punkt benötigten die ambitionierten Ottobeurer noch, um den Aufstieg als Tabellenerster aus eigener Hand klarzumachen. Endsprechend motiviert mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten Kader und angetrieben von über 700 Zuschauern legten die Hausherren los. Zwar wehrte man sich nach Kräften, doch bereits in den Anfangsminuten tat man sich extrem schwer gegen die kompakt und robust verteidigende Abwehrreihe des TSV. Da man selten zu guten Abschlüssen kam und oftmals zu harmlos agierte oder technische Fehler einstreute, bestraften die Ottobeurer dies eiskalt mit ihrem exzellenten Tempospiel. Folglich war früh klar, in welche Richtung das Spiel laufen wird. So befand sich der ESV nach einer gespielten Viertelstunde bereits mit 4:10 in Rückstand. Da man auch die weiteren 15 Minuten der ersten Hälfte mit 4:10 verlor, ging es mit einem 8:20 in die Pause. Der Pausenstand dürfte hierbei wohl jedem Fan der Ottobeurer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, außer dem Hauptsponsor, der für jedes Tor seines TSVs bereit war, fünf Euro zu spenden.
Wieder zurück auf dem Parkett verletzte sich auch noch Luca Dornhöfer leicht am Knöchel, konnte später aber glücklicherweise weiterspielen. Somit waren die Wechseloptionen der Eichenauer kurzfristig mehr als nur eingeschränkt. Dies führte dazu, dass weiter improvisiert werden musste und ein weiterer Spieler auf ungewohnter Position eingesetzt werden musste. Der TSV spielte unbeirrt weiter und so wuchs der Rückstand der Eichenauer bis zum 13:30 weiter an. Aufgrund der angesprochenen nicht vorhandenen Wechseloptionen änderte sich auch in der Schlussviertelstunde nichts mehr am Spielverlauf. Während der TSV seine gesamte Kaderbreite nutzen konnte, mussten nahezu alle Eichenauer über die vollen 60 Minuten gehen. Der Kraftverschleiß machte sich folglich und wenig überraschend wie bereits in den vergangenen Spielen in der Schlussphase besonders deutlich. Zwar wehrte man sich weiter nach Kräften, doch der TSV zog unaufhaltsam weiter davon. Das Spiel endete schließlich mit einem ungefährdeten 16:44 Erfolg für den TSV Ottobeuren und einer herben Niederlage für den ESV. An dieser Stelle nochmals Glückwunsch zum verdienten Aufstieg an den TSV.
FAZIT:
Angesichts der miserablen personellen Kadersituation, die sich wesentlich schlechter als im letzten Heimspiel gestaltete, da die Aushilfen leider nicht zur Verfügung standen und unsere Zweite parallel spielte, kann man der jungen Truppe ohne Auswechselspieler wenig Vorwürfe machen. Vielmehr zeigt diese Vorstellung, wie hoch die Leistung gegen andere Topteams mit einem nur etwas breiterem Eichenauer Kader rückblickend einzustufen sind.
Gegen den ESV Regensburg verlor man am Ende knapp mit drei Toren. Gegen die mit vielen tschechischen Halbprofis gespickten Chamer gewann man die erste Hälfte und holte am Ende ein Unentschieden. Gegen den TSV Friedberg, der in der Rückrundentabelle souverän Platz 1 belegt, spielte man die erste Hälfte Remis und hielt über weite Strecken trotz aller Widrigkeiten sehr gut mit. Nach dem einzigen Sieg in der Rückrunde gegen den TSV Sauerlach, gewann man gegen das Spitzenteam aus Simbach ebenfalls die erste Hälfte und hatte 5 Minuten vor Schluss nochmal die Chance auf dem Anschlusstreffer, der das Spiel nochmal hätte spannend machen können. Lediglich die desolate Mannschaftsleistung in Aichach und die ebenso unglückliche wie unnötige Niederlage in Burghausen schmerzen immer noch, da dort wesentlich mehr drin gewesen wäre.
Wie die angesprochenen Leistungen jedoch verdeutlichen, zeigen diese Auftritte, dass man trotz aller Widrigkeiten durchaus den Umständen entsprechend gute Leistungen gezeigt hat, die es losgelöst vom Endergebnis mit Blick auf die jeweilige Gegnerstärke einzuordnen gilt. Zwischenzeitlich auf bis zu neun Leistungsträger verzichten zu müssen, gelingt den wenigstens Teams.
Auch wenn die Saison mit einem Minikader im letzten Spiel und dem Abstieg endete, haben wir nicht zuletzt in der Hinrunde gezeigt, dass wir uns den Aufstieg absolut verdient hatten. Als einziger Aufsteiger konnten wir bis zum vorletzten Spieltag vom Klassenerhalt träumen. Dies war vor allem der hervorragenden Hinrunde geschuldet, in der man mit einem vollen Kader und einer positiven Punktebilanz einen starken sechsten Platz belegte und für Furore sorgte.
„Im Namen der Mannschaft an dieser Stelle Vielen Dank für die Unterstützung an alle unsere Fans, die uns auch in ungewohnter fremder Halle bei den „Heimspielen“ lautstark unterstützt haben“, so ESV-Capitano Claudio Riemschneider.
Eure ERSTE
24 Mär
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11 Mär
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