11 Jun
Gemeinsam den Grundstein für die Zukunft legen
Nach den ereignisreichen vergangenen Jahren mit großen Erfolgen..

11 Mär
Eichenauer SV - TSV Friedberg 30:38
Vergangenen Samstag stand die Eichenauer ERSTE vor einer wahren Herkules-Aufgabe.
Mit dem TSV Friedberg empfing man eine sowohl qualitativ als auch quantitativ sehr gut besetzte Mannschaft, die sich nach schwachem Saisonstart noch berechtigte Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen darf. Zumdem war man im Hinspiel nach ordentlicher erster Hälfte mit damals noch deutlich breiterem Kader weitgehend chancenlos. Da man mit Leo Schneck und Jakob Grüner nur zwei etatmäßige Rückraumspieler zur Verfügung hatte und Tim Leukert direkt im Anschluss noch Zweite spielen musste, war man besonders um die kurzfristige Aushelfer Samuel Stelzer und Felix Wolf dankbar.
Da man um die Stärke der Friedberger wusste, war man gewillt, einen guten Start in die Partie zu erwischen. Das gelang auch sehr gut. ESV-Capitano Claudio Riemschneider erzielte drei der ersten fünf Treffer und so führte man mit 5:4. Hinten konnte sich Patrick Meyer im Tor immer wieder auszeichnen. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem der ESV meist vorlegte, der TSV aber immer wieder dranblieb, obwohl Eichenau durch zwei Tore von Aushilfe Samuel Stelzer zwischenzeitlich bereits mit 7:5 in Führung lag. Da man hinten immer wieder Ballgewinne generierte, hatte man die Chance weiter davonzuziehen. Diese Chance wurde auch ergriffen. Durch weitere Treffer von Stelzer, Wolf und Riemschneider zog man auf 10:7 davon und der TSV sah sich gezwungen das Time-Out zu ziehen. Obwohl man eine eigene Überzahl nicht wie gewünscht nutzen konnte, schaffte man immer wieder Ballgewinne zu erzielen, wodurch Maxi Spangler dreimal per Gegenstoß erfolgreich war und der Vorsprung von drei Toren bis zum 13:10 gehalten werden konnte. Dass es aufgrund der angesprochenen Klasse der Gäste nicht ewig so weitergehen konnte, zeigten die Folgeminuten und der TSV verkürzte auf 13:12. In dieser Phase leistete man sich zwei leichtfertige Fehler im Tempospiel, die der TSV sofort bestrafte. Der ebenfalls stark aufspielende Tim Leukert erzielte das wichtige 14:12. Der immer stärker werdende TSV Friedberg nutzte allerdings die letzten Minuten. So geriet der ESV beim Stand von 14:15 erstmals in Rückstand. Doch Riemschneider besorgte den verdienten 15:15 Pausenstand per Strafwurf.
Wieder zurück auf dem Parkett ging es zunächst weiter mit dem ausgeglichenen Spiel. Vor allem Jakob Grüner, der mit vier Feldtoren in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs erfolgreich war, hatte daran maßgeblichen Anteil. So blieb der ESV bis zum 21:22 den Friedbergen stets dicht auf den Fersen. Doch mit zunehmender Spieldauer merkte man den Verschleiß der Gastgeber. Beim Stand von 21:23 betrug der Rückstand erstmals zwei Tore. Doch die Starzelbach-Crew kämpfte verbissen weiter und witterte noch immer eine Siegchance. Per wuchtigem Rückraumwurf erzielte erneut Samuel Stelzer einen wichtigen Treffer zum 22:23. Die abgezockten und deutlich breiter besetzten Friedberger bestraften die Fehler der Eichenauer aber eiskalt. Dadurch befand man sich beim Stand von 22:25 erstmals mit drei Treffern in Rückstand und Coach Felix Staudt zog die Auszeit. Zwar kämpfte man in der Schlussviertelstunde unermüdlich weiter, doch ein weiteres Verkürzen des Rückstands wollte trotz aller Mühen nicht mehr gelingen. Dennoch nutzten die Youngster Tim Leukert, dem noch vier Tore in der Endphase gelangen und Max Hoffmann ihre Chancen und erzielten schöne Tore für den ESV. Letztendlich endete des Spiel nach einer den Umständen entsprechend sehr ansprechenden Leistung der Eichenauer mit einer am Ende vielleicht vom Ergebnis her zu hohen 30:38 Niederlage.
FAZIT:
Über fast die gesamte erste Hälfte war man tonangebend gegen die favorisierten Friedberger, da man sich über eine lange Zeit kaum einfache Fehler leistete und vorne konsequent agierte. Was ein paar ausgelassene Chancen gegen eine Topmannschaft ausmachen, zeigten die letzten fünf Minuten. So ging man mit einem Unentschieden in die Pause obwohl deutlich mehr drin gewesen wäre. Auch im zweiten Durchgang bot man über weite Strecken mehr als Paroli. Dass gegen Ende die Kräfte etwas nachlassen, war zu erwarten. Dennoch kann man sehr zufrieden mit der Leistung sein. Besonders die Aushilfen Samuel Stelzer, Felix Wolf sowie Youngster Tim Leukert machten ihre Sache sehr gut und hatten maßgeblichen Anteil am lange offenen Spielverlauf.
Weiter geht es bereits am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel in Sauerlach. Anpfiff ist um 18:00 Uhr in der Halle Am Otterloher Feld 2.
Vielen Dank für die lautstarke Unterstützung!
Eure
ERSTE
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