09 Apr
Die Zweite bleibt - ein Rückblick auf die Saison 2025/2026
Nach diversen Abgängen (Vereinswechsel, Standortwechsel etc.) war der harte Kern des Teams um Kapitän Daniel Lauer...

16 Mär
TSV Mindelheim - Eichenauer SV II 36:38
und verabschiedet sich aus dem Abstiegskampf... Es war schwer was geboten am Maristen Kolleg in Mindelheim.
74 Tore in einem irgendwie wilden Spiel. Zum einen bedingt durch die Spielweise der beiden Teams, zum anderen durch die äußerst phantasievolle Spielleitung durch den Schiedsrichter. Schön hierzu ist die Aussage eines Mindelheimer Zuschauers, dem in Eichenau gut bekannten und geschätzten, Philipp Burtscher: "ich freue mich jedesmal wenn der Uwe pfeift. Da wirst Du immer richtig gut unterhalten " Ja, so kann man das als Zuschauer schon sehen.
Gesagt werden muss allerdings auch das dies für keines der beiden Teams spielentscheidend war. Jetzt zum Spiel. Eichenau stimmt sich auf das Spiel und den Gegner ein. Dies gelingt wie in der letzten Zeit fast immer gut. Die Starzelbacher, erstmals mit Philipp Flohr von Beginn an im Tor - der seine Sache sehr gut macht - erzielen durch den wiedergenesenen Christoph Handelshauser den ersten Treffer.
Aber schon im Gegenzug tritt einer der Hauptakteure des Spiels, Matej Radic, erstmals in Aktion und erzielt seinen ersten Treffer dem er im Laufe des Spiels noch viele weitere folgen lässt. Trotz der vielen Tore hat er insgesamt einen schweren Stand da er von Max Hoffmann über die gesamte Spieldauer gut verteidigt wird. Zwar erzielt er viele Tore kann aber seine Mitspieler nicht in für Eichenau gefährliche Situationen bringen. An dieser Stelle vielen Dank an die Trainer der Ersten die trotz großer eigener Personalsorgen Max für die Zweite freigegeben haben. Die zweite Trumpfkarte der Mindelheimer, Spielertrainer Marius Wurm, sticht an diesem Abend nicht da er sich über die gesamte Spielzeit der liebevollen Betreuung durch Tim Leukert nicht entziehen kann.
Der wiederum nutzt die in der Abwehr gesparten Körner und macht ein klasse Spiel im Angriff. 15 Tore und viele gute Anspiele stehen am Spielende zu Buche. Nach dem Spielauftakt marschieren beide Teams zunächst im Gleichschritt. Bis zum 7:7, Torschützen für Eichenau Handelshauser, Schmid und Leukert, kann sich keine Mannschaft absetzen. Dann gelingt Eichenau ein Zwischensprint: Mit Toren von Leukert, Handelshauser, Schmid, Bosch und Herold können die Starzelbacher einen 5 Tore Vorsprung herauswerfen. Dies wird möglich weil Philipp Flohr gute Paraden beisteuert und Florian Herold zeigt das er keinesfalls auf seine Rolle als Abwehrchef reduziert werden darf sondern auch im Angriff ein klasse Spiel am Kreis zeigt. Schöne Tore, viele erzwungene 7Meter und viele Freiräume für die Mitspieler schafft er. Leider ist die Eichenauer Abwehr in den Minuten bis zur Pause nicht mehr so griffig.
indelheim nutzt dies clever aus und verkürzt zum Halbzeitstand von 17:19. Aus der Eichenauer Kabine gibt es nicht viel zu vermelden. Eingefordert wird lediglich eine intensivere Verteidigung. Und los geht's in die zweite Halbzeit. Unter Führung des stark aufspielenden Christoph Handelshauser bleiben die Starzelbacher zunächst in Führung. Dann findet die Heimmannschaft besser und besser ins Spiel. Der Vorsprung schmilzt dahin. Beim 23:23 gleicht Mindelheim erstmalig aus. Zu diesem Zeitpunkt wird klar das Familie Radic nicht nur aus Matej besteht, nein es gibt auch Ivan. Und der erweist sich als Ivan der Schreckliche für Eichenau. Mit schönen Unterarmwürfen findet er ein ums andere Mal den Weg ins Eichenauer Tor.
Das wird jetzt von Michi Bauer gehütet der den guten Philipp Flohr abgelöst hat und sich gleich mit starken Paraden meldet. Eichenau hat auf die Radic Tore die passenden Antworten im Angriff. Bini Huber narrt auf der rechten Abwehrseite gleich zwei Gegenspieler und macht ein wichtiges Tor. Mindelheim hat jetzt seine stärkste Phase und geht getragen vom jetzt endgültig erwachten Heimpublikum mit 29:28 erstmals in Führung.
Die Wende für Mindelheim? Nein, sehr zur Freude von Trainer und den Eichenauer Fans ( die dem Heimpublikum standhalten und sich kurzfristig einheimische Trommeln ausleihen) bleiben die Starzelboys cool. Schmid, Hoffmann,Leukert und vor allem Kilian Behr finden die Lücken in der Mindelheimer Abwehr und ersticken die aufgekommenen Siegträume der Gastgeber.
Auch die Manndeckung von Mindelheim in der Schlussphase bringt die Starzelbacher nicht aus der Fassung und so gewinnen die Jungs in rot und grün das Spiel mit 38:36. Den Sieg widmet das Team dem leider am Knie verletzten Kapitän Daniel Lauer.
Fazit:
Eichenau zeigt einen tollen teamspirit und verabschiedet sich mit diesem Sieg aus dem Abstiegskampf. Nach einem spielfreien Wochenende sind die Starzelboys am letzten Spieltag in Waltenhofen gefordert.
Die dortigen Gastgeber werden voraussichtlich noch um den Aufstieg kämpfen. D.h. Eichenau muss mit einer seriösen Einstellung zu Werke gehen um keine ungute Rolle im Aufstiegskampf abzugeben.
09 Apr
Nach diversen Abgängen (Vereinswechsel, Standortwechsel etc.) war der harte Kern des Teams um Kapitän Daniel Lauer...
31 Mär
...und beendet die Saison auf einem guten 7. Platz
09 Mär
Eichenau gewinnt mit fulminanter Leistung das 4 Punkte Spiel gegen Pullach.
05 Mär
Zweite kann nicht an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen und verliert das Derby gegen Würm.